Anerkennungspartnerschaft · für Landkreise, Städte und Regionen
Ärzte, die in der Region bleiben.
Investieren Sie in die medizinische Versorgung Ihrer Region: Durch eine Anerkennungspartnerschaft.
- 24 Monate vertragliche Bindung an den Arbeitgeber in Ihrer Region
- Förderung durch Bundesregierung und Land Berlin
- Wissenschaftliche Begleitung durch Charité und FU Berlin
Unterstützt von führenden Institutionen
Die Ausgangslage
Ärztliche Versorgung entscheidet sich in der Fläche.
Ihre Situation
Praxen finden keine Nachfolge, Kliniken im Kreis besetzen Stellen nicht nach. Internationale Ärzt:innen sind da — sie kommen nur nicht an:
Kein Bewerbermangel, ein Verfahrensproblem Zwischen Ankunft und Approbation liegen Anerkennung, Fachsprachprüfung und Behörden. Viele scheitern nicht am Können, sondern am Weg dorthin.
Wer approbiert ist, geht in die Ballungsräume Ohne Bindung an einen Arbeitgeber vor Ort verlässt genau die Ärztin die Region, in die sie sich gerade eingearbeitet hat.
Unser Konzept
Wir begleiten internationale Ärzt:innen durch die Anerkennung — finanziert je zur Hälfte von Ihnen und vom Arbeitgeber. Ihr Anteil wirkt damit doppelt:
Sie fördern, wir qualifizieren Anerkennung, Fachsprache, Prüfungen und Ankommen — begleitet von einem festen Case Manager, mit dem Wissen aus über 4.000 Begleitungen.
Gebunden wird vor Ort Die Qualifizierungsvereinbarung schließen Arbeitgeber und Ärztin — 24 Monate ab Arbeitsantritt. Ihre Förderung fließt damit in eine Stelle, die besetzt bleibt.
Ablauf
Sie finanzieren die Hälfte. Wir liefern das Ergebnis.
- 1
Sie stellen Mittel bereit
Legen Sie ein Kontingent bzw. die Anzahl geförderter Ärzt:innen für Ihr Kreisgebiet fest.
- 2
Der Arbeitgeber meldet Bedarf
Klinik, MVZ oder Praxis bringt eigene Hospitant:innen ein — oder wir stellen passende Ärzt:innen vor.
- 3
Wir qualifizieren
Anerkennung, Fachsprache, Prüfungen und Ankommen in der Region — über einen festen Ansprechpartner.
Bleibt in der Region
Vertraglich abgesichert — 24 Monate ab Arbeitsantritt.
Was Ihre Region davon hat
Eine Förderung, drei Wirkungen.
Versorgung, die bleibt
Besetzte Arztstellen und Praxisnachfolgen dort, wo sonst niemand nachrückt — mit einer Bindung, die über den Tag der Approbation hinausreicht.
Hebel statt Zuschuss
Jeder Euro aus Ihrem Haushalt bringt einen zweiten vom Arbeitgeber mit. Für kleine Häuser und Einzelpraxen wird die Qualifizierung damit überhaupt erst finanzierbar.
Ankommen mit Ihren Strukturen
Wohnen, Anmeldung, Kita, Arbeit für die Partnerin: Wir strukturieren die Informationen und verweisen auf Ihre Angebote — statt daneben etwas Neues aufzubauen.
Ihr Anteil
Was die Region trägt — und was nicht.
Unser Angebot
3.750 €
Ihr Anteil pro Ärzt:in — die zweite Hälfte der 7.500 € trägt der Arbeitgeber vor Ort.
24 Monate
Vertragliche Bindung an den Arbeitgeber in der Region, ab Arbeitsantritt.
Der Zuschuss geht an den Arbeitgeber, der die Qualifizierung bei uns beauftragt. Für Sie bleibt es damit eine Förderung und wird keine Beschaffung.
Das Risiko bleibt draußen: Wechselt die Ärztin vorzeitig, zahlt sie anteilig zurück. Scheitert der Weg unverschuldet, trägt Get2Germany die Kosten.
Das ist unser Standardangebot. Aufteilung, Bindungsdauer und Umfang legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest — ebenso, ob Sie mit einer Ärztin starten oder ein Jahreskontingent bereitstellen.
Für Regionen, die weiter gehen wollen, entwickeln wir derzeit ein Modell, das die Bindung an das Kreisgebiet statt an einen einzelnen Arbeitgeber knüpft — nach dem Vorbild kommunaler Landarztstipendien. Sprechen Sie uns an, wenn das für Sie interessant ist.
Zusammenarbeit
Was wir von Ihnen brauchen.
Wenig, aber Verbindliches — und ebenso klar, was nicht Teil des Angebots ist.
Das brauchen wir
- Eine Entscheidung über die Mittel — und eine feste Ansprechperson in Ihrem Haus.
- Den Zugang zu den Arbeitgebern im Kreis: Kliniken, MVZ, Praxen. Die Ansprache übernehmen wir gerne.
- Einen Hinweis auf Ihre bestehenden Integrationsangebote, damit wir darauf verweisen statt daneben zu bauen.
- Eine kurze Rückmeldung, welche Fachrichtungen in Ihrer Region am dringendsten fehlen.
Das ist nicht enthalten
- Keine Rechts-, Versicherungs- oder Finanzberatung — wir informieren strukturiert und verweisen an Partner.
- Keine Wohnungsvermittlung und kein privater Alltagsservice.
- Keine Personalvermittlung auf Provisionsbasis — wir stellen Kandidat:innen vor, verkaufen sie aber nicht.
- Keine Zusage auf eine Approbation: Wir verantworten die Begleitung, nicht die Entscheidung der Behörde.
Wir sind sozial
Ein ausgezeichnetes Sozialunternehmen — mit Erfahrung im öffentlichen Sektor.
Gegründet von einem Berliner Arzt, finanziert von Impact-Investoren — darunter die Sparda-Bank Berlin mit Ostwerk. Wir arbeiten mit öffentlichen Institutionen in mehreren Regionen Deutschlands zusammen, kennen die Anerkennungsverfahren jedes Bundeslandes und wissen, wie Verwaltung arbeitet.
- Berlins Soziales Unternehmen 2024
- Unistartup 2025
- Gefördert von Bundesregierung und Land Berlin
4.000+
begleitete Ärzt:innen
80+
Herkunftsländer
20+
Kooperationen

In den Medien
Alle Beiträge ansehen
Berliner MorgenpostÜber Anerkennung und ÄrztemangelDez 2025
Berlin PartnerAnerkennungsverfahren erleichternNov 2025
B.Z.Bericht zur Berliner Start-up-SzeneAug 2025
Berliner WirtschaftWenn das Verfahren die Fachkräfte bremstJun 2025
Im November 2025 stellten wir unsere Lösung dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner und Bürgermeisterin Franziska Giffey vor.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet.
Wer schließt mit wem welchen Vertrag?
Drei Papiere, sauber getrennt: Ihre Förderzusage geht an den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber beauftragt uns mit der Qualifizierung. Und zwischen Arbeitgeber und Ärztin steht die Qualifizierungsvereinbarung, die die 24 Monate regelt — nicht Teil des Arbeitsvertrags.
Ist das eine Vergabe?
Nach unserem Verständnis nicht, solange Ihr Zuschuss an den Arbeitgeber geht und dieser die Leistung einkauft — dann fördern Sie, statt zu beschaffen. Die abschließende Bewertung liegt selbstverständlich bei Ihrer Rechts- oder Vergabestelle; wir liefern die Unterlagen dafür zu.
Können wir klein anfangen?
Ja. Das Modell funktioniert ab einer einzelnen Ärztin — Sie müssen kein Programm auflegen, um es zu testen.
Woher kommen die Ärzt:innen?
Meist aus den Häusern selbst: Hospitant:innen, die dort längst mitlaufen und nach der Approbation verloren gingen. Wenn ein Arbeitgeber niemanden hat, stellen wir Kandidat:innen aus unserer Community vor — über 4.000 begleitete Ärzt:innen aus mehr als 80 Ländern.
Was passiert, wenn die Ärztin die Region verlässt?
Dann zahlt sie die Qualifizierung anteilig zurück — geregelt in der Vereinbarung mit dem Arbeitgeber. Scheitert der Weg unverschuldet, etwa an einer Behördenentscheidung, tragen wir die Kosten. Auf einer Fehlinvestition bleibt niemand sitzen.
Wann fließt das Geld?
Sie bewilligen den Betrag einmal und zahlen ihn nach Mittelabruf des Arbeitgebers aus, in der Regel zum Programmstart. Läuft ein Fall über den Jahreswechsel, stimmen wir die Aufteilung vorher mit Ihnen ab, damit keine Verpflichtungsermächtigung nötig wird.
Das Erstgespräch
Lassen Sie uns 20 Minuten sprechen.
Unverbindlich — wir klären, ob das Modell zu Ihrer Region passt und was auf Ihren Haushalt zukommt.

Dr. med. René Rheimann
Arzt & CEO · Gründer von Get2Germany




