Offizielle Expertenantwortvor 10 Monaten
Hallo Karl,
ich bin Sophie von Get2Germany – danke für deine Frage!
Da du die Fachsprachprüfung (FSP) bereits bestanden hast und EU-Bürger bist, der außerhalb der EU studiert hat, hast du grundsätzlich zwei Optionen, um in Deutschland beruflich einzusteigen: die Hospitation oder die Berufserlaubnis.
Eine Hospitation ist eine rein beobachtende Tätigkeit in einer Klinik. Du nimmst am Klinikalltag teil, lernst die Abläufe kennen, darfst aber keine ärztlichen Aufgaben übernehmen. Für frisch graduierte Ärzte ist das oft ein guter erster Schritt, um das deutsche Gesundheitssystem kennenzulernen. Sie ist allerdings meist unbezahlt oder nur mit einer kleinen Aufwandsentschädigung verbunden. Eine Hospitation brauchst du nicht zu beantragen – du kannst sie direkt mit einer Klinik vereinbaren, solange du keine ärztliche Tätigkeit ausführst. Falls du mehr über Ablauf, Vorteile und häufige Fragen wissen möchtest, schau dir gern unseren Blogbeitrag dazu an: https://get2germany.com/de/blog/hospitation-krankenhaus-deutschland
Die Berufserlaubnis hingegen ist eine befristete Arbeitserlaubnis, mit der du als Assistenzarzt unter Aufsicht klinisch arbeiten darfst. Sie wird in der Regel für bis zu zwei Jahre erteilt. Damit kannst du bereits praktische Erfahrung sammeln, verdienst ein reguläres Gehalt und bereitest dich gleichzeitig auf die Kenntnisprüfung vor, die später zur Approbation führt. Voraussetzung ist die bestandene FSP – was du ja bereits erfüllt hast.
Wenn du also gerade frisch von der Uni kommst und direkt praktische Erfahrung sammeln willst, empfehle ich dir, die Berufserlaubnis zu beantragen. Das ist der effektivste Weg, um dich fachlich weiterzuentwickeln und dich auf die Approbation vorzubereiten. Eine Hospitation kann sinnvoll sein, wenn du dir noch unsicher bist, ob eine bestimmte Klinik zu dir passt oder wenn du zunächst ohne Verantwortung Einblicke gewinnen willst. Sie ersetzt aber nicht die ärztliche Tätigkeit.
Herzliche Grüße, Sophie von Get2Germany
ich bin Sophie von Get2Germany – danke für deine Frage!
Da du die Fachsprachprüfung (FSP) bereits bestanden hast und EU-Bürger bist, der außerhalb der EU studiert hat, hast du grundsätzlich zwei Optionen, um in Deutschland beruflich einzusteigen: die Hospitation oder die Berufserlaubnis.
Eine Hospitation ist eine rein beobachtende Tätigkeit in einer Klinik. Du nimmst am Klinikalltag teil, lernst die Abläufe kennen, darfst aber keine ärztlichen Aufgaben übernehmen. Für frisch graduierte Ärzte ist das oft ein guter erster Schritt, um das deutsche Gesundheitssystem kennenzulernen. Sie ist allerdings meist unbezahlt oder nur mit einer kleinen Aufwandsentschädigung verbunden. Eine Hospitation brauchst du nicht zu beantragen – du kannst sie direkt mit einer Klinik vereinbaren, solange du keine ärztliche Tätigkeit ausführst. Falls du mehr über Ablauf, Vorteile und häufige Fragen wissen möchtest, schau dir gern unseren Blogbeitrag dazu an: https://get2germany.com/de/blog/hospitation-krankenhaus-deutschland
Die Berufserlaubnis hingegen ist eine befristete Arbeitserlaubnis, mit der du als Assistenzarzt unter Aufsicht klinisch arbeiten darfst. Sie wird in der Regel für bis zu zwei Jahre erteilt. Damit kannst du bereits praktische Erfahrung sammeln, verdienst ein reguläres Gehalt und bereitest dich gleichzeitig auf die Kenntnisprüfung vor, die später zur Approbation führt. Voraussetzung ist die bestandene FSP – was du ja bereits erfüllt hast.
Wenn du also gerade frisch von der Uni kommst und direkt praktische Erfahrung sammeln willst, empfehle ich dir, die Berufserlaubnis zu beantragen. Das ist der effektivste Weg, um dich fachlich weiterzuentwickeln und dich auf die Approbation vorzubereiten. Eine Hospitation kann sinnvoll sein, wenn du dir noch unsicher bist, ob eine bestimmte Klinik zu dir passt oder wenn du zunächst ohne Verantwortung Einblicke gewinnen willst. Sie ersetzt aber nicht die ärztliche Tätigkeit.
Herzliche Grüße, Sophie von Get2Germany