Die Fragen, die wir am häufigsten hören.
Wir sind von Ärzten aufgebaut, die die Approbation selbst durchlaufen haben — und wir bauen für dich, den Arzt, nicht für Agenturen, Kliniken oder Zwischenhändler. Jedes Feature spiegelt wider, wie der Prozess wirklich funktioniert, in klarer Sprache.
Dein persönlicher Fahrplan ist auf dein Herkunftsland, dein Bundesland und deine Fachrichtung zugeschnitten. Du bekommst eine sichere Dokumentenablage, automatische Fristerinnerungen und direkte Antworten auf die bürokratischen Fragen, die normalerweise Wochen kosten — alles an einem Ort, komplett kostenlos.
Wenn du mehr willst — tiefere Inhalte, stärkere Personalisierung oder direkten 1:1-Kontakt mit unserem Team — bekommst du genau das mit unserer Premium-Mitgliedschaft. Optional, nie verpflichtend.
Unsere Kernangebote sind komplett kostenlos — ein personalisierter Fahrplan, eine sichere Dokumentenablage, Fristerinnerungen und alles, was du brauchst, um zur Approbation zu kommen. Wenn du mehr willst, schaltet unsere Premium-Mitgliedschaft tiefere Inhalte, stärkere Personalisierung und direkten 1:1-Kontakt mit unserem Team frei. Der kostenlose Kern bleibt immer kostenlos.
Nein — du kannst bei null Deutsch anfangen. Deine Roadmap enthält einen strukturierten Sprachpfad: erst allgemeines B2, dann medizinisches C1 über die Fachsprachprüfung (FSP). Die meisten Ärzte erreichen B2 in 6 bis 9 Monaten fokussiertem Lernen. Für das Sammeln, Übersetzen und Einreichen deiner Dokumente beim Landesprüfungsamt brauchst du kein Deutsch — nur für die FSP und das Praktizieren in Deutschland.
Die Fachsprachprüfung (FSP) ist eine medizinische Sprachprüfung auf C1-Niveau. Sie prüft, ob du mit Patienten und Kollegen sprechen und Fälle schriftlich dokumentieren kannst. Die Prüfung hat drei Teile: eine 20-minütige Anamnese mit einem Simulations-Patienten, eine Arzt-Arzt-Übergabe und einen schriftlichen Arztbrief. Die Erstversuchs-Bestehensquote liegt bei 55–65 %.
Die zwei stärksten Erfolgsfaktoren: (1) ein strukturierter C1-Medizin-Kurs mit echten Prüfungsvorlagen und (2) Mock-Simulationen mit deutschsprachigen Ärzten. Beides kannst du über unsere Plattform buchen.
Wir haben außerdem Approlearn — eine einzigartige mobile App im App Store und Google Play Store, die speziell auf die Fachsprachprüfung vorbereitet.
Die Bearbeitungszeiten unterscheiden sich spürbar zwischen den Bundesländern — manche Ämter sind deutlich schneller als andere. Das schnellste Bundesland ist aber nicht immer die beste Wahl: Arbeitsmarkt, Lebenshaltungskosten und die Frage, ob für dein Herkunftsland eine Kenntnisprüfung verlangt wird, spielen genauso eine Rolle.
Unser kostenloser Bundesland-Rechner empfiehlt dir das Bundesland mit der kürzesten Gesamtzeit bis zur Praxis für dein konkretes Profil.
Du willst konkrete Beispiele für deine Fachrichtung und Situation? Sprich mit uns — wir zeigen dir, was du in deinem konkreten Fall erwarten kannst.
Ja — mit einer Berufserlaubnis. Das ist eine befristete Berufszulassung (bis zu 2 Jahre, meist an ein Bundesland und eine konkrete Klinik gebunden), mit der du unter Aufsicht arbeiten kannst, während deine Approbation läuft. Sie ist oft der schnellste Weg, ein deutsches Arztgehalt zu verdienen — vor allem, wenn du schon B2 hast und ein Jobangebot in der Tasche.
Die Grunddokumente sind in den Bundesländern ähnlich, die genauen Anforderungen unterscheiden sich aber. Typisch sind: dein Medizindiplom und Transcript (mit beglaubigter deutscher Übersetzung), eine Studienverlaufsbescheinigung, Nachweise über bisherige ärztliche Tätigkeit, ein Unbedenklichkeitsnachweis (Certificate of Good Standing) der Ärztekammer deines Heimatlandes (nicht älter als 3 Monate), ein gültiger Reisepass, ein tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch, ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Sprachnachweis (mindestens B2).
Übersetzungen müssen von einem in Deutschland vereidigten Übersetzer stammen. Plane 3–6 Wochen für die Übersetzung und 800–1.500 € Kosten ein. Fehlende oder falsch übersetzte Dokumente sind der häufigste Grund, warum Anträge sich verzögern — unsere kostenlose Dokumenten-Checkliste fängt das vor der Abgabe ab.
Die Kenntnisprüfung (KP) ist eine Gleichwertigkeitsprüfung für Ärzte aus Nicht-EU-Ländern, deren Ausbildung das Landesprüfungsamt als nicht vollständig gleichwertig einstuft. Es ist eine ca. 60–90-minütige mündliche Prüfung auf Deutsch (C1-Niveau) in Innerer Medizin, Chirurgie und einem dritten Wechselfach wie Pharmakologie oder Notfallmedizin.
Du musst die KP nur ablegen, wenn die Gleichwertigkeitsprüfung 'wesentliche Unterschiede' zum deutschen Curriculum feststellt — viele Nicht-EU-Absolventen umgehen sie komplett, je nach Herkunftsland und zuständigem Bundesland. Die Erstversuchs-Bestehensquote liegt bei rund 60 %. Strukturierte Vorbereitung mit einem deutschsprachigen Arzt ist der stärkste Erfolgsfaktor.
Die Approbation ist die unbefristete, uneingeschränkte ärztliche Zulassung und gilt lebenslang in ganz Deutschland. Damit kannst du selbstständig praktizieren, eine eigene Praxis eröffnen und überall im Land arbeiten. Die Berufserlaubnis ist eine befristete Berufszulassung (bis zu 2 Jahre, meist an ein Bundesland und eine bestimmte Klinik gebunden), mit der du unter Aufsicht arbeiten kannst, während deine Approbation bearbeitet wird.
Für Nicht-EU-Ärzte ist die Berufserlaubnis oft der schnellste Weg zum ersten deutschen Gehalt — du kannst sie parallel zur Dokumentensammlung für die Approbation beantragen und bekommst sie manchmal schon in 6–8 Wochen. Sie ersetzt die Approbation nicht, sondern überbrückt die Wartezeit. Viele Ärzte nutzen sie strategisch: arbeiten, verdienen und deutsche Klinikerfahrung sammeln, während das längere Approbationsverfahren parallel läuft.
Ja. Wenn du ein Arbeitsvisum, eine Blaue Karte EU oder einen Aufenthaltstitel auf Basis deiner Berufserlaubnis oder Approbation hast, können dein Ehepartner und minderjährige Kinder im Rahmen des Familiennachzugs nachkommen. Dein Ehepartner erhält ab dem ersten Tag volle Arbeitserlaubnis — ohne Einschränkungen beim Arbeitgeber oder Beruf.
Typische Voraussetzungen: eine Heiratsurkunde (apostilliert und übersetzt), ausreichendes Einkommen zur Familienunterstützung, angemessener Wohnraum und Krankenversicherung für jedes Familienmitglied. Ehepartner müssen in der Regel A1-Deutsch nachweisen; Ausnahmen gelten für EU-Bürger und einige hochqualifizierte Fachkräfte. Kinder unter 16 brauchen keinen Sprachnachweis.
Für in der EU/im EWR ausgebildete Ärzte wird dein Medizinabschluss automatisch nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG anerkannt. Das Approbationsverfahren dauert in der Regel nur 2 bis 4 Monate, sobald deine Unterlagen eingereicht sind.
Für Nicht-EU-Ärzte musst du mit 8 bis 18 Monaten von der Einreichung bis zur Erteilung rechnen. Deine Qualifikation wird auf Gleichwertigkeit geprüft, du musst eventuell die Kenntnisprüfung bestehen und immer die FSP (medizinisches C1). Die Dokumentenprüfung allein kann 3 bis 6 Monate in Anspruch nehmen, und ein FSP-Termin bedeutet oft 1 bis 3 Monate zusätzliche Wartezeit. Unsere kostenlose Roadmap gibt dir einen realistischen Zeitplan für dein Herkunftsland und deine individuelle Situation.
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