Planst du, als Ärztin oder Arzt in Deutschland zu arbeiten? Dann ist das Bestehen der Fachsprachprüfung (FSP) in der Regel ein Muss. Diese medizinische Sprachprüfung beweist, dass deine Deutschkenntnisse für den klinischen Alltag ausreichen – und sie ist für deine Approbation erforderlich.
Egal, ob du frisch von der Uni kommst oder bereits erfahrene Ärztin oder Arzt bist, die FSP ist ein wichtiger Schritt. Sie wird von den Landesärztekammern organisiert und prüft deine Fähigkeit, professionell und sicher auf Deutsch zu kommunizieren – und zwar in einem berufsspezifischen Kontext, der den medizinischen Alltag widerspiegelt. In einigen Bundesländern müssen auch andere Gesundheitsfachberufe wie Zahnärzte oder Apotheker die Prüfung ablegen (mit abweichenden Inhalten).
Bevor du dich anmeldest, musst du die Approbation beantragen und deine Dokumente prüfen lassen. Einige Kandidaten können befreit sein, zum Beispiel wenn du an einer deutschsprachigen Universität studiert oder die Schule oder Ausbildung auf Deutsch abgeschlossen hast.
Dieser Artikel führt dich durch alles: Anforderungen, Schritte, Tipps und wie du dich souverän zur Fachsprachprüfung anmeldest.
Einführung in die medizinische Sprachprüfung
Die medizinische Sprachprüfung ist ein Schlüsselbestandteil im Prozess der Erlangung der Berufszulassung für Ärztinnen und Ärzte, die in Deutschland arbeiten möchten. Diese Fachsprachenprüfung (FSP) ist für die ärztliche Approbation erforderlich und bewertet die spezifische Sprachkompetenz, die für die medizinische Praxis notwendig ist. Sie dient dem Nachweis der für die Berufsausübung erforderlichen Deutschkenntnisse, die für die Ausübung der Heilkunde in Deutschland unerlässlich sind. Die Prüfung wird von den Landesärztekammern abgenommen und orientiert sich eng am Sprachniveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).
Kandidaten müssen mindestens ein B2- oder gleichwertiges Sprachniveau nach GER nachweisen, um sich zur Prüfung anmelden zu können. Ziel der Fachsprachenprüfung ist es, sicherzustellen, dass Mediziner in der Lage sind, im beruflichen Alltag sicher und verständlich auf Deutsch zu kommunizieren, insbesondere in Gesprächen mit Patienten und Kollegen sowie in der medizinischen Dokumentation. Die erfolgreiche Teilnahme an der Fachsprachenprüfung ist eine Voraussetzung für die Erteilung der Approbation oder einer Berufserlaubnis (ärztliche Berufserlaubnis).
Die zuständige Approbationsbehörde fordert zur Teilnahme an der Prüfung auf, sobald alle anderen Voraussetzungen für die Berufsausübung geprüft wurden. Damit ist die medizinische Sprachprüfung ein entscheidender Schritt für alle, die als Ärztin oder Arzt in Deutschland arbeiten und die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Fachsprache nachweisen müssen.
Wer ist von der medizinischen Sprachprüfung (FSP) befreit?
Folgende Personengruppen müssen die Fachsprachenprüfung in der Regel nicht ablegen:
- Ärztinnen und Ärzte mit einem deutschen Abschluss in Humanmedizin, der an einer staatlich anerkannten Universität in Deutschland, Österreich oder der Schweiz erworben wurde. Absolventen aus Österreich und der Schweiz sind nur befreit, wenn sie an einer staatlich anerkannten Universität studiert und das Studium vollständig auf Deutsch abgeschlossen haben.
- Wer einen Abschluss einer deutschsprachigen Schule mit mindestens zehnjähriger allgemeiner Schulbildung besitzt, ist von der Fachsprachenprüfung (FSP) in der Regel befreit. Du musst jedoch weiterhin mindestens allgemeine Sprachkenntnisse auf B2-Niveau nachweisen und alle anderen Approbationsvoraussetzungen erfüllen. Es ist wichtig zu beachten, dass allgemeine Sprachkenntnisse notwendig sind, diese aber für die volle Approbation durch die medizinische Sprachkompetenz ergänzt werden müssen.
- Antragsteller mit einem Abschluss aus dem Ausland, die ebenfalls mindestens zehn Jahre Schulbildung in deutscher Sprache nachweisen können.
- Kandidaten mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit in deutscher Sprache (z. B. Ausbildung in Deutschland).
- Einige Bundesländer haben Sonderregelungen, zum Beispiel für EU-Bürger oder für diejenigen, die anerkannte medizinische C1-Sprachzertifikate nachweisen können.
Wichtig: Auch wenn keine FSP erforderlich ist, müssen alle Antragsteller weiterhin ausreichende Deutschkenntnisse (mindestens B2-Niveau) nachweisen, damit sie den ärztlichen Beruf sicher und kompetent ausüben können.
Wie gut müssen deine Deutschkenntnisse sein?
Umfassende Kenntnisse der deutschen Sprache sind für die Ausübung des ärztlichen Berufs in Deutschland unerlässlich. Um im klinischen Alltag sicher und effektiv kommunizieren zu können, umfasst die für Ärztinnen und Ärzte erforderliche deutsche Sprache das Bestehen der Fachsprachenprüfung (FSP) auf C1-Niveau in medizinischen Kontexten. Gefordert werden Sprachkenntnisse mindestens auf B2-Niveau in allgemeinem Deutsch und auf C1-Niveau in der medizinischen Fachterminologie.
Die Fachsprachenprüfung besteht aus drei Teilen: Arzt-Patienten-Gespräch, schriftliche Dokumentation (z. B. Arztbrief) und Arzt-Arzt-Gespräch – jeweils etwa 20 Minuten lang. Dabei werden alle vier Sprachfertigkeiten – Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben – geprüft. Die Prüfung simuliert typische Kommunikationssituationen aus dem klinischen und ärztlichen Alltag, sodass die Sprachkompetenz gezielt im beruflichen Kontext bewertet wird.
Um die Prüfung erfolgreich zu bestehen, empfiehlt sich eine gezielte sprachliche Vorbereitung – zum Beispiel durch spezielle Vorbereitungskurse, Hospitationen, Prüfungssimulationen oder den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, die die FSP bereits absolviert haben. Wer die notwendigen Kenntnisse des deutschen medizinischen Fachvokabulars nachweist, erfüllt eine zentrale Voraussetzung für die Anerkennung und berufliche Integration im deutschen Medizinsystem.
⚠️ Achtung: Grobe medizinische oder inhaltliche Fehler können zum Nichtbestehen führen – auch wenn die FSP offiziell eine Sprachprüfung ist.
✅ Tipp: Dein Sprachniveau ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Nutze unsere gezielten Vorbereitungskurse, um dein medizinisches Deutsch auf das C1-Sprachniveau zu bringen.
Wann und wo musst du dich zur FSP anmelden?
1️⃣ Antrag auf Approbation oder Berufserlaubnis
Reiche im Rahmen des Antragsverfahrens deinen Antrag auf Approbation oder Berufserlaubnis bei der zuständigen Approbationsbehörde deines Bundeslandes ein (nicht bei der Ärztekammer!). Achte darauf, dass alle für die Bearbeitung deines Antrags erforderlichen Unterlagen vollständig eingereicht werden. In manchen Fällen kann eine vorläufige ärztliche Arbeitserlaubnis erteilt werden, die es dir ermöglicht, unter Aufsicht in bestimmten Einrichtungen zu arbeiten, während du den Prüfungsprozess abschließt.
2️⃣ Prüfung deiner Unterlagen
Die Behörde prüft deine Unterlagen, wie Abschlüsse, Sprachzertifikate und Identitätsnachweise. Die Vorlage des Nachweises deiner Deutschkenntnisse ist ein obligatorischer Bestandteil des Antragsverfahrens.
3️⃣ Aufforderung zur medizinischen Sprachprüfung (FSP)
In vielen Bundesländern erfolgt die Anmeldung zur Fachsprachprüfung direkt durch die Behörde.
In anderen Bundesländern kannst du dich nach schriftlicher Genehmigung oder Eingangsbestätigung selbst bei der Landesärztekammer zur FSP anmelden.
4️⃣ Zuweisung eines Prüfungstermins
Die Zuweisung des Prüfungstermins erfolgt durch die Ärztekammer. Informationen zu deinem Termin erhältst du in der Regel per E-Mail. Überprüfe regelmäßig deinen E-Mail-Posteingang (auch den Spam-Ordner), um keine wichtigen Benachrichtigungen zu verpassen. Die Wartezeit kann je nach Bundesland mehrere Wochen bis Monate betragen.
5️⃣ Vorbereitung und Wahrnehmung des zugewiesenen Prüfungstermins.
📍 Hinweis: In einigen Bundesländern ist eine eigenständige Anmeldung bei der Kammer erst nach schriftlicher Genehmigung möglich. In anderen übernimmt die Behörde dies komplett.
Wichtige Benachrichtigungen (z. B. Termine, Status) werden meist per E-Mail versendet, achte daher auf die regelmäßige Kontrolle deines E-Mail-Posteingangs, einschließlich des Spam-Ordners.
Lange Wartezeiten vermeiden: Tipps für einen reibungslosen Anmeldeprozess
Die Dauer bis zum FSP-Termin variiert stark je nach Region. In stark frequentierten Bundesländern (z. B. Nordrhein-Westfalen, Berlin) kann es zu längeren Wartezeiten (3–6 Monate) kommen. Gründe hierfür sind hohe Bewerberzahlen und begrenzte Prüfungskapazitäten. Aufgrund der hohen Nachfrage und begrenzter Prüfungskapazitäten kann es auch zu Verzögerungen bei der Terminvergabe kommen.
✔️ Vollständige Unterlagen einreichen: Unvollständige Unterlagen verzögern den Prozess. Zu den vollständigen Unterlagen gehört auch der Nachweis der Deutschkenntnisse.
✔️ Auf Sprachzertifikate achten: In den meisten Bundesländern ist bei der Antragstellung mindestens ein B2-Zertifikat (GER) erforderlich, wobei der Nachweis der Deutschkenntnisse Voraussetzung für die Anmeldung ist.
✔️ Bestimmungen deines Bundeslandes prüfen: Kontaktiere die zuständigen Behörden, um dich über die genauen Abläufe in deiner Region zu informieren.
Gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern und ihren Ärztekammern?
Obwohl Inhalt und Aufbau der FSP weitgehend einheitlich sind, gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern in Bezug auf:
Zuständigkeit für die Anmeldung
In Bundesländern wie Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt erfolgt die Anmeldung ausschließlich über die Approbationsbehörde; teilweise kann die Anmeldung auch über die zentrale Anerkennungsstelle für Gesundheitsfachberufe (z. B. ZAG-aH) erfolgen.
In anderen Bundesländern (z. B. Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz) musst du dich nach Erhalt einer offiziellen Aufforderung bei der Landesärztekammer selbst anmelden. In den meisten Regionen sind die Ärztekammern für die Organisation und Durchführung der Fachsprachprüfung zuständig.
Zulassungsvoraussetzungen für internationale Ärztinnen und Ärzte
Ein B2-Zertifikat ist fast überall erforderlich.
In wenigen Bundesländern kann unter Umständen auch ein medizinisches C1-Zertifikat eines externen Anbieters (z. B. telc Deutsch C1 Medizin) als gleichwertig anerkannt werden – aber nicht in allen Regionen!
Prüfungsanbieter
In fast allen Bundesländern ist die FSP eine Fachsprachenprüfung, die ausschließlich von der Landesärztekammer abgenommen wird. Die Fachsprachenprüfungen werden in der Regel von den Landesärztekammern organisiert.
In Einzelfällen gibt es Kooperationen mit Universitäten oder anerkannten Sprachinstituten – informiere dich bei der zuständigen Kammer.
Gültigkeit in anderen Bundesländern
Eine bei einer deutschen Ärztekammer bestandene FSP ist bundesweit gültig. Bei (wenigen) länderspezifischen Sonderfällen (z. B. FaMed) gibt es keine einheitliche Anerkennung oder diese unterliegt der Einzelfallprüfung.
Externe C1-Sprachzertifikate müssen hingegen individuell geprüft werden und werden nicht überall anerkannt.
Unterschiede im Anmeldeprozess zur Fachsprachprüfung (FSP) – Überblick Bundesländer
Baden-Württemberg
- Antrag auf Approbation/Berufserlaubnis beim Regierungspräsidium.
- Die Behörde meldet den Kandidaten bei der Landesärztekammer an.
- Weiterleitung der Daten an die zuständige Bezirksärztekammer.
- Einladung und Gebührenbescheid durch die Bezirksärztekammer.
- Eigenständige Anmeldung ist nicht möglich; alles läuft über die Behörden und die Kammer.
Bayern
- Antrag auf Approbation/Berufserlaubnis an die zuständige Regierung (Oberbayern/Unterfranken).
- Die Behörden entscheiden, ob eine FSP erforderlich ist.
- Die Anmeldung zur FSP erfolgt ausschließlich über die Regierung – eine persönliche Anmeldung bei der Landesärztekammer ist nicht möglich.
Berlin
- Die Anmeldung zur FSP ist nur mit einem offiziellen Einladungsschreiben oder einer Eingangsbestätigung des LAGeSo möglich. Dieses muss zusammen mit den anderen Unterlagen eingereicht werden.
- Antrag beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo).
- Nach Eingangsbestätigung mit Hinweis auf FSP kannst du dich online bei der Ärztekammer Berlin zur FSP anmelden.
- Die notwendigen Unterlagen (Anmeldeformular, Pass, Eingangsbestätigung LAGeSo) müssen eingereicht werden.
- Prüfungstermin nach Zahlung der Prüfungsgebühr.
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt
- Wie in Bayern: Die Anmeldung erfolgt in der Regel über die Approbationsbehörde/Regierung. Einzelfallprüfung.
Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein
- Die Anmeldung erfolgt meist über die Behörden, aber eine direkte Anmeldung ist je nach Kammer und behördlicher Genehmigung möglich (lokal prüfen).
Hessen
- Die Behörden prüfen die Approbationsunterlagen und melden nach Genehmigung bei der Kammer an.
- Eine eigenständige Anmeldung ist nicht möglich.
Niedersachsen
- Die Anmeldung zur FSP erfolgt in der Regel durch die Approbationsbehörde.
- Kandidaten haben keinen direkten Zugang zur Anmeldung.
Nordrhein-Westfalen (NRW)
- Antrag auf Approbation an die Bezirksregierung.
- Nach Prüfung durch die Behörde wird der Vorgang an die zuständige Ärztekammer weitergeleitet, die dich über den Prüfungstermin benachrichtigt.
- Eine individuelle Anmeldung ist in der Regel nicht möglich.
Rheinland-Pfalz
- Die Landesärztekammer verlangt ausdrücklich die Eingangsbestätigung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) als Voraussetzung für die Anmeldung zur FSP.
- Nach qualifizierter Eingangsbestätigung durch das LSJV ist die Anmeldung bei der Bezirks-Landesärztekammer möglich.
- Bevorzugt werden Antragsteller, die in Rheinland-Pfalz arbeiten, wohnen oder eine Hospitation absolvieren.
Saarland
- Entscheidungen erfolgen im Einzelfall durch die zuständige Behörde.
Sachsen
- Die Anmeldung erfolgt in der Regel über die Approbationsbehörde; nach Genehmigung kann eine Selbstanmeldung möglich sein.
Sachsen-Anhalt
- Normalerweise erfolgt die Anmeldung nur über die Behörde. Eine Selbstanmeldung ist nur mit behördlicher Genehmigung möglich.
Thüringen
- Antrag auf Approbation beim Landesverwaltungsamt.
- Anmeldung zur FSP über Online-Formular direkt bei der Landesärztekammer Thüringen – mit Einreichung der Eingangsbestätigung der Approbationsbehörde und aller notwendigen Unterlagen.
- Alles per E-Mail als PDF.
FaMed-Prüfung (Bundesland-übergreifend relevant)
- In einigen Bundesländern (z. B. Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg) wird FaMed als alternative/anerkannte FSP akzeptiert, ansonsten erfolgt eine Einzelfallprüfung.
Wichtige Gemeinsamkeiten:
In der Mehrheit der Bundesländer ist eine direkte Anmeldung bei der Kammer ohne vorherigen Approbationsantrag nicht möglich.
Beantrage immer zuerst die Approbation/Berufserlaubnis, dann entscheidet die Behörde über die Notwendigkeit und Anmeldung zur FSP.
Die Prüfungsgebühr muss immer bezahlt und Unterlagen eingereicht werden, bevor ein Termin vergeben werden kann.
In einigen Fällen werden Antragsteller bevorzugt, die im Bundesland wohnen, arbeiten oder eine Hospitation absolvieren (z. B. Rheinland-Pfalz).
💡 Tipp: Informiere dich immer bei der zuständigen Approbationsbehörde oder Landesärztekammer deines Bundeslandes über die aktuell gültigen Anforderungen und eventuelle Zusatzdokumente. Insbesondere die Pflicht zur Vorlage der Eingangsbestätigung ist nicht überall gleich und kann sich je nach Region kurzfristig ändern.
Bei der Vorbereitung deiner Unterlagen, insbesondere für die Erstellung von Arztberichten, empfiehlt es sich, ein medizinisches Wörterbuch zu verwenden, um die Richtigkeit der medizinischen Terminologie und Dokumentation zu gewährleisten.
Mit vollständigen und auf die regionalen Anforderungen abgestimmten Unterlagen stellst du einen reibungslosen und schnelleren Anmeldeprozess zur Fachsprachenprüfung sicher.
Erforderliche Dokumente für die Anmeldung zur Fachsprachprüfung (FSP)
Je nach Bundesland benötigst du unterschiedliche Dokumente für die Anmeldung zur Fachsprachprüfung (FSP). Einige Unterlagen sind deutschlandweit Standard, andere variieren regional. Um Verzögerungen und Rückfragen zu vermeiden, solltest du deine Unterlagen sorgfältig zusammenstellen und auf Vollständigkeit achten.
Basisdokumente (in fast allen Bundesländern erforderlich)
- Gültiges Personaldokument (Reisepass oder Personalausweis)
- Nachweis des Approbationsantrags oder Eingangsbestätigung der Approbationsbehörde
- (in bestimmten Bundesländern wie Berlin oder Rheinland-Pfalz ist die Vorlage dieser Eingangsbestätigung bei der Anmeldung zur FSP zwingend erforderlich)
- Sprachzertifikat, das mindestens B2-Sprachniveau nachweist (z. B. telc B2, Goethe, ÖSD)
- Tabellarischer Lebenslauf
- Nachweis des medizinischen Abschlusses (Diplom/Zeugnis in deutscher Übersetzung)
- Ggf. sonstige Bescheinigungen (z. B. Meldebescheinigung, Nachweis über Hospitation/Tätigkeit im Bundesland)
- Nachweis über die Zahlung der Prüfungsgebühr (kann von der Kammer gefordert werden)
Prüfungskriterien und Bewertung
Die Fachsprachprüfung wird von einem Prüfungsausschuss bewertet, der in der Regel aus mindestens zwei bis drei Prüfern besteht, von denen mindestens einer eine Ärztin oder ein Arzt ist. Dieser Prüfungsausschuss, auch als Prüfungskommission bezeichnet, bewertet den Kandidaten in den verschiedenen Prüfungsteilen, wie dem Arzt-Patienten-Gespräch, dem schriftlichen Arztbrief und dem Arzt-Arzt-Gespräch. Die Aufnahme und Dokumentation von Informationen aus dem Arzt-Patienten-Gespräch ist besonders wichtig für die Bewertung und die Erstellung des Arztberichts. Beim Verfassen des Arztberichts ist darauf zu achten, möglichst wenige Fremdwörter zu verwenden, um die Klarheit zu gewährleisten und den Bericht sowohl für den Patienten als auch für das medizinische Team leicht verständlich zu machen. Der Fokus liegt auf den sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten: Sprachfluss, deutliche Aussprache, grammatikalisch korrekter Ausdruck, aktives Zuhören und angemessenes Reagieren auf Patientenfragen, Erklären medizinischer Sachverhalte für Laien und souveräner Umgang mit der Fachsprache im Gespräch mit Kollegen.
Um die Fachsprachprüfung zu bestehen, müssen Kandidaten in jedem Prüfungsteil mindestens 60 % der möglichen Punkte erreichen; insgesamt können maximal 60 Punkte erzielt werden. Die Prüfung ist darauf ausgelegt, Sprach- und Kommunikationskompetenzen zu bewerten, nicht das medizinische Grundlagenwissen. Obwohl der Fokus offiziell auf der Sprache liegt, kann bei groben medizinischen Fehlern oder völlig unplausiblen Diagnosen auch das Fachwissen in die Bewertung einfließen. Unmittelbar nach der Prüfung gibt die Prüfungskommission in der Regel eine Rückmeldung, ob die FSP bestanden oder nicht bestanden wurde, die formelle Mitteilung der Ergebnisse erfolgt jedoch schriftlich und strukturiert an die zuständigen Behörden.
Wie viel kostet die medizinische Sprachprüfung?
Die Kosten für die FSP variieren je nach Bundesland:
🧾 Prüfungsgebühr: zwischen 350 € und 650 € (Stand September 2024)
Zusätzliche Kosten können entstehen für:
🚆 Reise- und Übernachtungskosten
📚 Lernmaterialien & Prüfungsvorbereitung
🎓 Vorbereitungskurse oder Simulationstests
FSP wiederholen: Was, wenn ich die FSP nicht bestehe?
Wenn du die FSP nicht bestehst, kannst du sie in der Regel mehrmals wiederholen. Die Bedingungen (z. B. Wartezeit, Neuanmeldung, Gebühren) variieren zwischen den Bundesländern.
❗ Einige Ärztekammern erlauben die Wiederholung der FSP maximal dreimal. Erkundige dich unbedingt bei deiner Landesärztekammer!
Was dich in der medizinischen Sprachprüfung erwartet
Die Fachsprachprüfung testet nicht nur dein medizinisches Wissen, sondern vor allem deine sprachliche Kompetenz im klinischen Alltag. Du wirst daraufhin bewertet, wie souverän du in typischen Berufssituationen mit Patienten und Kollegen auf Deutsch kommunizieren kannst. Der Fokus liegt auf drei Gesprächsarten: Arzt-Patienten-Gespräch und Arzt-Arzt-Gespräch.
Während der Prüfung nimmst du an einem Arzt-Patienten-Gespräch mit einem simulierten Patienten teil. Dieses realitätsnahe klinische Szenario ermöglicht es dir, die Durchführung einer Anamnese, die Erklärung klinischer Befunde sowie die Besprechung von Diagnosen und Behandlungsoptionen wie im realen Alltag zu üben.
Arzt-Patienten-Gespräch – Der zentrale Teil der medizinischen Sprachprüfung
Das Arzt-Patienten-Gespräch ist ein fundamentaler Bestandteil der medizinischen Sprachprüfung und simuliert ein typisches Gespräch zwischen Ärztin/Arzt und Patient. Ziel ist es, deine Kommunikationsfähigkeit im medizinischen Kontext zu prüfen – insbesondere deine Fähigkeit, medizinische Sachverhalte klar, empathisch und strukturiert zu erklären. Hierbei geht es nicht nur um Fachvokabular, sondern auch um Hörverstehen, professionelles Auftreten und die Verwendung einer angemessenen Sprache. Das Gespräch beginnt oft mit einer klassischen Anamnese, in der du gezielte Fragen zur Krankengeschichte des Patienten stellst, gefolgt von der Erklärung der Diagnose, Therapie oder weiterer Schritte. Es ist essenziell, alle medizinisch relevanten Informationen, die während der Konsultation gewonnen wurden, präzise zu erfassen, um sicherzustellen, dass die vom Patienten erhaltenen Informationen klar dokumentiert und kommuniziert werden. Die Fähigkeit, medizinisch relevante Informationen und vom Patienten erhaltene Informationen zusammenzufassen und zu kommunizieren, ist eine Schlüsselkompetenz, die in diesem Prüfungsteil bewertet wird. Ein souveränes und patientenorientiertes Arzt-Patienten-Gespräch zeigt, dass du im deutschen Medizinsystem kompetent handeln kannst – und ist damit entscheidend für das Bestehen der FSP.
Arztbrief schreiben – Die schriftliche Komponente der FSP
Im zweiten Teil der Fachsprachprüfung verfasst du den Anamneseteil eines Arztberichts basierend auf einem klinischen Fallvideo, das du gerade gesehen hast. Deine Aufgabe ist es, medizinische Informationen präzise zu vermitteln, unter Verwendung korrekter medizinischer Terminologie und vollständiger, gut strukturierter Sätze – genau wie im klinischen Alltag. Besonders wichtig ist hierbei die Verwendung des Konjunktivs bei der Wiedergabe von Patientenaussagen, die korrekte Anwendung medizinischer Fachbegriffe und eine klare, logische Strukturierung des Berichts. Dieser Prüfungsteil bewertet nicht nur deine schriftlichen Sprachkenntnisse, sondern auch dein Verständnis für medizinische Zusammenhänge und deine Fähigkeit zur professionellen Dokumentation von Schlüsselinformationen.
Arzt-Patienten-Gespräch
Das Arzt-Patienten-Gespräch ist ein fundamentaler Bestandteil der medizinischen Sprachprüfung und simuliert ein typisches Gespräch zwischen Ärztin/Arzt und Patient. Ziel ist es, deine Kommunikationsfähigkeit im medizinischen Kontext zu prüfen – insbesondere deine Fähigkeit, medizinische Sachverhalte klar, empathisch und strukturiert zu erklären. Hierbei geht es nicht nur um Fachvokabular, sondern auch um Hörverstehen, professionelles Auftreten und die Verwendung einer angemessenen Sprache. Das Gespräch beginnt oft mit einer klassischen Anamnese, in der du gezielte Fragen zur Krankengeschichte des Patienten stellst, gefolgt von der Erklärung der Verdachtsdiagnose, Therapie oder weiterer Schritte. Es ist essenziell, alle medizinisch relevanten Informationen, die während der Konsultation gewonnen wurden, präzise zu erfassen, um sicherzustellen, dass die vom Patienten erhaltenen Informationen klar dokumentiert und kommuniziert werden. Die Fähigkeit, medizinisch relevante Informationen und vom Patienten erhaltene Informationen zusammenzufassen und zu kommunizieren, ist eine Schlüsselkompetenz, die in diesem Prüfungsteil bewertet wird. Ein souveränes und patientenorientiertes Arzt-Patienten-Gespräch zeigt, dass du im deutschen Medizinsystem kompetent handeln kannst – und ist damit entscheidend für das Bestehen der FSP.
Arztbrief schreiben: Die schriftliche Komponente der FSP
Im zweiten Teil der Fachsprachprüfung verfasst du den Anamneseteil eines Arztberichts basierend auf einem klinischen Fallvideo, das du gerade gesehen hast. Deine Aufgabe ist es, medizinische Informationen präzise zu vermitteln, unter Verwendung korrekter medizinischer Terminologie und vollständiger, gut strukturierter Sätze – genau wie im klinischen Alltag. Besonders wichtig ist hierbei die Verwendung des Konjunktivs bei der Wiedergabe von Patientenaussagen, die korrekte Anwendung medizinischer Fachbegriffe und eine klare, logische Strukturierung des Berichts. Dieser Prüfungsteil bewertet nicht nur deine schriftlichen Sprachkenntnisse, sondern auch dein Verständnis für medizinische Zusammenhänge und deine Fähigkeit zur professionellen Dokumentation von Schlüsselinformationen.
Arzt-Arzt-Gespräch: Professionell kommunizieren im Klinikalltag
Das Arzt-Arzt-Gespräch, auch als Doctor Doctor Conversation bezeichnet, ist ein zentraler Bestandteil sowohl des medizinischen Alltags als auch der Fachsprachprüfung. Dieser strukturierte Austausch mit einem ärztlichen Kollegen fokussiert auf die klinische Übergabe und die präzise Informationsweitergabe zwischen medizinischen Fachkräften. In diesem Prüfungsteil – oft als Patientenvorstellung beim Chefarzt oder einer Kollegin simuliert – wirst du daraufhin geprüft, wie strukturiert, präzise und fachlich korrekt du medizinische Informationen vermittelst. Solche Übergabegespräche sind im Klinikalltag essenziell: Gerade wenn es schnell gehen muss, müssen relevante Befunde, Diagnosen und Behandlungsschritte klar und prägnant zusammengefasst werden. Die Verwendung korrekter Fachbegriffe und eine logische Abfolge sind dabei entscheidend. Besonders wichtig ist, dass du das Wesentliche gleich zu Beginn nennst, um deine Kollegen schnell und effizient über den Zustand des Patienten und das weitere Vorgehen zu informieren. Im Prüfungskontext zählt nicht nur das medizinische Wissen, sondern vor allem die Fähigkeit, dieses verständlich zu kommunizieren, flexibel auf Rückfragen einzugehen und die Fachsprache souverän zu nutzen. Wer sich strukturiert und fachlich sicher präsentiert, beweist, dass er für den Arbeitsalltag in deutschen Krankenhäusern gut vorbereitet ist.
Tipps: So bestehst du die medizinische Sprachprüfung – gut vorbereitet sein
Die medizinische Sprachprüfung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Ärztin oder zum Arzt in Deutschland; die meisten ausländischen Ärztinnen und Ärzte müssen die Fachsprachenprüfung bestehen, um in Deutschland arbeiten zu dürfen. Eine frühzeitige und sorgfältige Planung ist entscheidend. Beachte:
✅ Deine Unterlagen müssen vollständig und korrekt eingereicht werden.
✅ Die Abläufe variieren je nach Bundesland.
✅ Erst die Genehmigung der Approbationsbehörde ermöglicht die Anmeldung zur FSP.
✅ Das Bestehen der FSP ist Voraussetzung für die Erteilung einer Berufserlaubnis (Berufserlaubnis).
Ein hochwirksamer Tipp ist die Anmeldung zu einem Vorbereitungskurs beim richtigen Sprachinstitut. Spezialisierte Sprachschulen bieten gezielte Sprachkurse und medizinische Kurse an, die speziell auf die Fachsprachenprüfung zugeschnitten sind. Diese Kurse konzentrieren sich auf medizinisches Deutsch, klinische Kommunikation und praktische Simulationen, um sicherzustellen, dass du die notwendigen Fähigkeiten für den Erfolg in der Prüfung entwickelst.
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Von Patienteninterviews bis zu Arztberichten – wir schlüsseln jeden Teil der Prüfung in klarer Sprache auf und teilen Tipps, die wirklich funktionieren.
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👉🏽 Musst du neben der Fachsprachenprüfung auch eine medizinische Kenntnisprüfung ablegen? In unserem Blogbeitrag zur Kenntnisprüfung erfährst du alles Wichtige zu Ablauf, Inhalt, Vorbereitung und den Unterschieden zwischen den Bundesländern – kompakt und verständlich erklärt.
Warum die Innere Medizin oft eine Schlüsselrolle in der FSP spielt
In vielen Landesärztekammern bildet die Innere Medizin die Grundlage der Fachsprachprüfung. Klinische Fälle, Patientengespräche und Dokumentationsübungen drehen sich häufig um internistische Themen wie Hypertonie, Diabetes oder Brustschmerzen. Dies liegt daran, dass die Innere Medizin den klinischen Alltag in deutschen Krankenhäusern widerspiegelt und eine breite Basis zur Überprüfung der kommunikativen und diagnostischen Fähigkeiten bietet. Solides Wissen über gängige internistische Krankheitsbilder und die damit verbundene medizinische Terminologie wird deine Erfolgsaussichten in der Prüfung deutlich erhöhen.
Karrieremöglichkeiten und Vorteile
Nach dem Bestehen der FSP kannst du je nach Qualifikation und Herkunft deines Abschlusses (EU vs. Drittland) entweder eine ärztliche Berufserlaubnis oder direkt die Approbation erhalten.
Das erfolgreiche Bestehen der Fachsprachprüfung und die Erlangung deiner Approbation eröffnen ausländischen Ärztinnen und Ärzten eine Fülle von Karrieremöglichkeiten in Deutschland. Mit anerkannten Qualifikationen kannst du als Ärztin oder Arzt in verschiedenen Bereichen tätig werden, darunter öffentliche und private Krankenhäuser, ambulante Kliniken, Forschungseinrichtungen und Privatpraxen. Das deutsche Medizinsystem ist bekannt für seine fortschrittliche Technologie, hohe Standards in der Patientenversorgung und das Engagement für kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung, was es zu einem idealen Umfeld für medizinische Fachkräfte macht.
Deutschland verzeichnet derzeit einen Mangel an medizinischen Fachkräften, weshalb qualifizierte ausländische Ärztinnen und Ärzte stark nachgefragt sind. Dies schafft hervorragende Aussichten auf beruflichen Aufstieg, Arbeitsplatzsicherheit und die Möglichkeit, in vielfältigen medizinischen Fachgebieten zu arbeiten. Neben der beruflichen Weiterentwicklung bietet die Tätigkeit als Ärztin oder Arzt in Deutschland attraktive Arbeitsbedingungen, wettbewerbsfähige Gehälter und die Chance zur Zusammenarbeit mit führenden Expertinnen und Experten deines Fachgebiets. Als approbierte Ärztin oder approbierter Arzt wirst du ein integraler Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems, bringst deine Expertise ein und profitierst von einem unterstützenden und innovativen Arbeitsumfeld.
Für ausländische Ärztinnen und Ärzte ist das Bestehen der medizinischen Sprachprüfung und die Sicherung der Approbation nicht nur eine regulatorische Anforderung – es ist das Tor zu einer erfüllenden und wirkungsvollen Karriere in einem der angesehensten Gesundheitssysteme Europas.
So findest du die richtige Sprachschule
Nicht alle Sprachschulen sind gleich. Einige bieten überteuerte Kurse mit glänzenden Versprechen, aber wenig Substanz. Anderen fehlt es gänzlich an medizinischer Expertise – sodass du mit Lehrkräften dastehst, die noch nie einen Fuß in eine Klinik gesetzt haben. Teilweise werden Vorbereitungskurse von nicht-medizinischem Personal geleitet, was die Tiefe und Relevanz deiner Ausbildung beeinträchtigen kann.
Um Zeit und Geld zu sparen, achte darauf, dass dein Kurs von Fachkräften mit medizinischem Hintergrund unterrichtet wird, reale klinische Szenarien beinhaltet und dich gezielt auf die Fachsprachenprüfung vorbereitet.
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Bereit für den nächsten Schritt?
Deine Approbation in Deutschland zu erhalten, mag kompliziert erscheinen – aber mit der richtigen Vorbereitung ist es absolut machbar. Die Fachsprachprüfung ist ein wichtiger Schritt. Sie prüft, ob deine Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten stark genug sind, um sicher und souverän im deutschen Gesundheitssystem zu arbeiten.
Mit einer klugen Vorbereitung, wie dem Kennen der Anforderungen deines Bundeslandes und Prüfungssimulationen, bist du bereit. Das Bestehen der medizinischen Sprachprüfung bringt dich einen Schritt näher an die Tätigkeit als approbierte Ärztin oder approbierter Arzt in Deutschland. Und denk daran: Du bist nicht allein. Von Sprachschulen bis zu Coaching-Plattformen gibt es Hilfe.
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Häufig gestellte Fragen zur Anmeldung & zur medizinischen Sprachprüfung (FSP)
Wer muss die medizinische Sprachprüfung (FSP) ablegen?
Wenn du dein Medizinstudium nicht auf Deutsch absolviert und keine Schul- oder Berufsausbildung in Deutschland abgeschlossen hast, dann ist die FSP für dich verpflichtend.
Brauche ich ein C1-Zertifikat für die Anmeldung?
Nein. In den meisten Bundesländern ist ein B2-Zertifikat für den Antragsprozess ausreichend. Dein medizinisches C1-Niveau wird dann direkt in der FSP geprüft. Nur in Ausnahmefällen wird ein offizielles C1-Zertifikat (z. B. telc Medizin) als Ersatz akzeptiert.
Wie oft darf ich durchfallen – und die Prüfung wiederholen?
In der Regel hast du drei Versuche – dies ist jedoch vom Bundesland abhängig. Erkundige dich bei deiner Landesärztekammer, wie oft genau. Die spezifische Anzahl kann je nach Landesärztekammer variieren und ist nicht deutschlandweit standardisiert.
Kann ich mich einfach selbst zur FSP anmelden?
Nur manchmal. In vielen Bundesländern übernimmt dies die Approbationsbehörde. In anderen erhältst du eine Genehmigung und musst dich selbst bei der Ärztekammer anmelden.
Warum dauert es so lange, bis ich zur Prüfung zugelassen werde?
Typische Gründe: unvollständige Unterlagen, fehlende Zertifikate, falsche Angaben – oder schlicht eine hohe Bewerberzahl. Je früher du deinen vollständigen Antrag einreichst, desto besser!
Wer sitzt im Prüfungsausschuss der FSP?
Der Prüfungsausschuss besteht in der Regel aus zwei bis drei Mitgliedern – mindestens einer approbierten Ärztin oder einem approbierten Arzt und einem Sprachexperten. Dies stellt sicher, dass sowohl deine medizinische Richtigkeit als auch deine Kommunikationsfähigkeit angemessen bewertet werden.
Wie bereite ich mich am besten auf die FSP vor?
✔️ Sprich regelmäßig die Sprache (auch mit echten Patienten)
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📌 Ein kurzer rechtlicher Hinweis
Unsere Kurse und Materialien sind darauf ausgelegt, dich bestmöglich auf die medizinische Sprachprüfung (Fachsprachprüfung) vorzubereiten. Wir können jedoch keine Garantie für das Bestehen der Prüfung übernehmen, da dies auch von deiner individuellen Vorbereitung, Sprachkompetenz und der spezifischen Prüfungssituation abhängt.
Alle Angaben ohne Gewähr.
